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Mit Bilderbuchfotos den Interessenten packen

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 15. Juni 2013 - in: Marketing

Der erste Eindruck ist immer der wichtigste. Diese Weisheit gilt auch für die Präsentation von Immobilien-Exposés.

Verhaltensforscher der amerikanischen Universität Norfolk haben in einer Studie herausgefunden, dass über 95 Prozent der Interessenten das erste Bild eines Immobilienangebotes im Schnitt 20 Sekunden lang anschauen. Dann erst studieren sie die anderen Informationen im Exposé.

Dieses Foto muss allerdings ein eindrucksvolles sein, denn innerhalb von zwei Sekunden entscheidet der Leser, ob er das Angebot interessant findet. Gute Fotos zeichnen sich aus durch:

  • den richtigen Bildwinkel,
  • eine gelungene Inszenierung des Umfelds,
  • großzügige Perspektiven und
  • spürbare Ordnung.

Es geht nicht darum, eine Immobilie zu dokumentieren, sondern zu zeigen, dass sie ein Wunschhaus ist.

Neben den richtigen Motiven ist auch die richtige Anzahl der Fotos wichtig. Sie muss zur Größe des Objektes passen. Ein einziges Foto reicht in keinem Falle aus – 25 Bilder wären jedoch definitiv zu viele.

Noch zwei interessante Fakten zu aufmerksamkeitsstarken Fotos:

  1. Insgesamt verbringen die Leser während des Studiums eines Angebots 60 Prozent der Zeit mit dem Betrachten von Bildern der Objekte.
  2. Die Marktforscher des amerikanischen Immobilienbrokers Redfin haben in Erfahrung gebracht, dass über alle Preisklassen hinweg Listings mit professionellen Fotos 61 Prozent mehr Views erlangten, als jene mit laienhaften Bildern oder ganz ohne Fotos. Die passende Qualität lässt sich mit einer professionellen Ausrüstung erzielen, die nach Möglichkeit auch von einem professionellen Fotografen bedient wird.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass professionelle und aussagekräftige Fotos die wichtigsten Zutaten für die erfolgreiche Immobilienvermarktung sind.

 
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