Verfälscht ein schönes Foto nicht die Realität?

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 4. April 2013 - in: Fragen und Antworten

Klares Nein. In erster Linie geht es bei der Immobilienfotografie darum, den aktuellen Zustand zu dokumentieren. Nichts liegt uns ferner, als den zukünftigen Betrachter unserer Bilder zu täuschen. 

Voraussetzung für ein ansprechendes Bild ist natürlich, dass sich das Objekt vorzeigbar präsentiert. Dazu ist manchmal ein zusätzlicher Aufwand nötig. Zum Vergleich: Jeder, der ein Auto verkaufen will, fährt damit vorher auch in die Waschanlage und lässt Schönheitsreparaturen vornehmen. Und bei einem Neuwagen betreibt das Autohaus erheblichen Aufwand, um das Fahrzeug strahlen zu lassen. Lesen Sie dazu mehr in unseren Tipps zur Vorbereitung auf ein Immoblienshooting.

Erst dann kommen wir und fotografieren das Objekt. Für uns sind übrigens nicht die persönlichen Bindungen und Ansichten der Voreigentümer zu ihrer Immobilie entscheidend. Wir kommen unvoreingenommen zum Fototermin und beraten den Eigentümer darüber, welche Qualitäten des Objektes Gegenstand einer Fotografie werden sollen. Damit nehmen wir eine ganz ähnliche Sichtweise ein, die auch der Kaufinteressent haben wird, der weder das Objekt noch den Besitzer vorher kennt.

Transparenz ist ein wichtiger Aspekt, um den späteren Käufer nicht zu enttäuschen.

 
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