Welche Anzahl Immobilienbilder ist ideal für ein Exposé?

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 24. Februar 2026 - in: Top 100

Welche Anzahl Immobilienbilder ist ideal für ein Exposé?

Ein aussagekräftiges Exposé ist das wichtigste Werkzeug in der Immobilienvermarktung. Es entscheidet darüber, ob potenzielle Käufer oder Mieter Interesse entwickeln oder nicht. Neben den Beschreibungen und Grundrissen spielen dabei vor allem die Bilder eine zentrale Rolle. Doch wie viele Immobilienfotos sind eigentlich ideal, um ein Exposé professionell und erfolgreich zu gestalten? In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es bei der Anzahl der Immobilienbilder ankommt und wie Sie die perfekte Balance finden.

Welche Aufgabe haben Immobilienbilder im Exposé?

Fotos vermitteln den ersten Eindruck einer Immobilie – noch bevor ein Text gelesen oder ein Besichtigungstermin vereinbart wird. Sie bewirken aber mehr als die reine Dokumentation. Sie lösen Verlangen durch Emotionen aus, zeigen die Highlights und steigern das Vertrauen in den Anbieter. Exposés mit der richtigen Anzahl hochwertiger Fotos werden deutlich häufiger angeklickt und länger betrachtet als solche mit zu wenigen, zu vielen oder nur mittelmäßigen Bildern.

Die richtige Anzahl von Immobilienbildern

Es haben sich Erfahrungswerte etabliert, die sich an der Art und Größe der Immobilie orientieren:

1. Wohnungen

Für kleinere Wohnungen reichen in der Regel 8 bis 10 Bilder aus. Gezeigt werden sollten alle wesentlichen Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad sowie mindestens ein Außenfoto.

2. Einfamilienhäuser

Bei Häusern ist die Bildauswahl umfangreicher. 10 bis 15 Bilder sind sinnvoll, um sowohl die Innenräume als auch den Außenbereich, Garten und besondere Details abzubilden.

3. Luxusimmobilien, Villen, Anwesen

Hier ist die Bildanzahl meist höher, da Käufer eine umfassende Vorstellung erwarten. 15 bis 25 Fotos sind üblich, einschließlich  Detailaufnahmen und besonderer Perspektiven, etwa mit Drohnenfotografie.

4. Gewerbeimmobilien

Bei Büroflächen, Produktionshallen oder Ladenlokalen hängt die Anzahl stark von der Größe und Struktur ab. Generell sollten die wichtigsten Nutzungsbereiche gezeigt werden, meist 10 bis 20 Bilder. Häufig werden hier aber deutlich mehr Bilder gemacht, beispielsweise für das Archiv, um bestimmte Zustände zu dokumentieren und im Nachgang persönliche Detailfragen beantworten zu können.

Qualität geht vor Quantität

Wichtiger als die reine Anzahl ist die Qualität der Fotos. Dennoch: Zu viele Bilder (mehr als 25) können den Betrachter überfordern oder langweilen, insbesondere wenn sich Motive wiederholen. Ziel ist es, ein Exposé zu erstellen, das alle relevanten Informationen liefert, ohne den Interessenten mit unnötigen Eindrücken zu überreizen.

  • Zeigen Sie jeden Raum nur einmal, nur bei großen strukturierten Räumen sind mehrere Perspektiven angebracht.
  • Vermeiden Sie Wiederholungen gleichartiger Räume– jeder Raum sollte seinen eigenen Charakter zeigen.
  • Setzen Sie Detailaufnahmen gezielt ein, um Besonderheiten hervorzuheben.

Tipps für die optimale Bildauswahl

  • Beginnen Sie das Exposé mit den Highlights der Immobilie.
  • Ordnen Sie die Fotos so, dass ein logischer Rundgang entsteht.
  • Kombinieren Sie Übersichtsaufnahmen mit stimmungsvollen Detailfotos.
  • Achten Sie auf eine konsistente Bildsprache (Helligkeit, Farblook, Inhalte) im gesamten Exposé.

Fazit: Die ideale Bildanzahl im Exposé

Die perfekte Anzahl der Immobilienbilder hängt von der Objektart, -größe und Zielgruppe ab. Während kleinere Wohnungen mit etwa 10 Bildern auskommen, dürfen es bei großen Häusern oder Luxusobjekten durchaus bis 25 Fotos sein. Entscheidend ist, dass jedes Bild einen Mehrwert bietet und die Immobilie optimal präsentiert. Mit einer durchdachten Auswahl und professioneller Immobilienfotografie schaffen Sie Exposés, die begeistern und den Verkaufserfolg nachhaltig unterstützen.


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