Bevor jetzt die ersten gleich aufschreien: Es geht in diesem Workshop NICHT darum, Fotos zu fälschen oder Betrachter in die Irre zu führen. In einem meiner letzten Beiträge hier hatte ich ja geschrieben, dass die Immobilieninteressenten es zunehmend leid sind, sich diese glattgeleckten KI-Bilder anzuschauen. Statt dieser KI-Schlotze brauchen wir radikale Realität – aussagestark fotografiert und in der Bildbearbeitung für den jeweiligen Einsatzzweck realistisch aufbereitet. Stellt sich also die Frage: „Wie lässt sich dennoch KI für Immobilienfotos nutzen?“
Der Markt an KI-Werkzeugen ist unübersichtlich, und viele werkeln vor sich hin. Doch nun gibt es in Kürze meinen Workshop Künstliche Intelligenz (KI) für Immobilienfotos, der das Dickicht lichtet und zeigt, wie sich mit KI die Vorzüge einer Immobilie darstellen lassen, ohne deren Substanz zu manipulieren.
Das erste Gebot: „Du sollst nicht lügen“
Im Immobilienmarketing gibt es eine goldene Regel, die über jedem Exposé stehen sollte: Ein Bild verspricht, was die Realität halten muss. Wenn ein Interessent mit einer bestimmten Erwartungshaltung zur Besichtigung kommt, die durch KI-generierte „Traumobjekte“ geweckt wurde, und dann vor einem durchschnittlichen Haus mit Sanierungsbedarf steht, haben Sie nicht nur einen Kunden verloren. Sie haben Ihr wichtigstes Gut verspielt: Vertrauen.
„Radikal Real“ bedeutet nicht, dass die Fotos schlecht aussehen müssen. Es bedeutet, dass wir die Immobilie so zeigen, wie sie ist – aber an ihrem allerbesten Tag. Hier kommt die KI für Immobilienfotos ins Spiel. Es geht dabei im Wesentlichen um zwei Aspekte:
- KI kann die herkömmlichen Bildbearbeitungsaufgaben beschleunigen und gleichzeitig Arbeiten ausführen, die bislang aufgrund des hohen Aufwandes viel Zeit und Geld gekostet haben.
- KI kann helfen, den Betrachter zu inspirieren, indem Perspektive, Licht, Möblierung oder Visualisierung die Fotos aufwerten. (Ja, hier bewegen wir uns hart an der Grenze, also sollten diese Bilder immer für den Betrachter gekennzeichnet werden.)
Was Sie im Workshop „KI für Immobilienfotos“ erwartet
Wir lassen die Theorie im Schrank und werfen von außen nur einen kurzen Blick darauf. Dann gehen wir direkt in die Praxis. Unser Ziel ist es, dass Sie nach dem Workshop Ihre Fotos in weniger Zeit bearbeiten, aber mehr Qualität liefern.
Die Schwerpunkte:
-
Tool-Check:
Welche KI-Agenten lohnen sich wirklich für Makler (und welche sind nur Spielerei)? - Werkzeugsammlung:
Welche KI-Bordwerkzeuge in Photoshop und Lightroom eignen sich für Immobilienfotos und wie werden sie bedient? -
Chatbot-Optimum:
Wie füttere ich ChatGPT oder Google Gemini für die „großen Aufgaben“ (Virtual Staging, Decluttering etc.) ? -
Praxis-Anwendung:
Welcher Use-Case braucht welches Werkzeug? Ihre Wünsche werden erfüllt. -
Ihr Einsatz:
Wie Sie mit KI Ihre „Schmerzfälle“ selbst bearbeiten – mit Ihren Fotos, an Ihrem Laptop.
Fazit: Nutzen Sie die Technik, bleiben Sie Mensch
Die künstliche Intelligenz wird den Immobilienfotografen (den engagierten Makler mit der Kamera) in absehbarer Zeit nicht ersetzen. Aber der Makler, der KI nutzt, wird den Makler ersetzen, der es nicht tut.
Der Schlüssel liegt im Radikalen Realismus. Nutzen Sie die KI für Immobilienfotos, um Barrieren abzubauen und die Schönheit eines Objekts freizulegen – nicht, um eine neue Realität zu erfinden.
Der erste Workshop startet in Kürze, und die Plätze sind wie immer begrenzt. Wenn Sie „KI-Schlotze“ genauso ablehnen wie ich, dann ist jetzt der richtige Moment.
Möchten Sie sich direkt Ihren Platz sichern oder haben Sie noch Fragen zum Ablauf? Klicken Sie hier für alle Details und die Anmeldung ➜.
