Viele Fotografen von Immobilien erstellen von ihren Objekten eine nüchterne Dokumentation. Im Unterschied dazu liefere ich professionelle Aufnahmen, die den Betrachter gleichzeitig einladen, mehr über eine Immobilie zu erfahren.
Diese Neugier ist ein Motor, denn sie ist eine der menschlichen Urtugenden. Ohne Forscherdrang hätten wir niemals wichtige Erkenntnisse erlangt, die uns als Art das Überleben ermöglicht haben. Und noch heute steckt in jedem Menschen dieser Drang. Wenn wir einen Menschen neugierig machen, laden wir ihn ein, sich auf uns einzulassen.
Aus diesem Grund sollen Immobilienfotos immer einladend wirken. Und freundlich sollten sie sein. Selbst wenn ein Objekt nicht attraktiv ist, folge ich immer dem Grundsatz, es technisch perfekt zu fotografieren und es in einem möglichst positiven Licht erscheinen zu lassen. Das macht den Unterschied zu den vielen gesichtslosen und nüchternen Aufnahmen im Netz. Weiterlesen …
Je nach Objektgröße, Fotoformat und Bilderzahl veranschlage ich vor Ort eine Arbeits-Dauer zwischen einer und sechs Stunden. Bei großen Objekten können es aber auch schon einmal 8 und mehr Stunden werden. Die Zeit verkürzt sich, wenn das Objekt optimal vorbereitet ist.
In der ersten Viertelstunde unternehme ich mit dem Eigentümer oder dessen Vertreter einen Rundgang vor Ort, um zu bestimmen, welche Motive in Frage kommen. Dann baue ich die Ausrüstung auf und richte das Equipment ein. Und schließlich wird fotografiert. Gleich vor Ort begutachte ich die Roh-Bilder am Bildschirm (meist am Notebook), um gegebenenfalls Korrekturen am Motiv gleich vornehmen zu können. Das mag die Dauer zunächst verlängern, wirkt sich aber später positiv auf die Bildwirkung aus. Die Verarbeitung am Computer erfolgt dann bei mir im Studio. Im Standardfall liegen die fertigen Bilddateien innerhalb von bis zu zwei Werktagen vor. Bei Expresslieferung ist die Bereitstellung bereits am nächsten Tag möglich.
Sie wollen wissen, ob das auch sofort geht? Klare Antwort: Ja – aber nicht mit mir. Wer mit einfacher Ausrüstung aus der Hüfte schießt spart gewiss Zeit, doch geht das Ergebnis immer zu Lasten aller anderen Beteiligten. Bilder müssen intensiver nachbearbeitet werden und sind im Regelfall dann bei weitem nicht so aussagekräftig wie professionelle Aufnahmen.
Ich investiere lieber am Anfang etwas mehr Zeit und liefere dann am Ende ein Ergebnis, das den besten Zugang zum Objekt liefert und dessen Qualitäten wirkungsvoll präsentiert.
Kaufinteressenten stehen zunehmend unter Zeitdruck, dennoch wollen Entscheidungen wohl überlegt sein. Ich nehme ihnen etwas von diesem Druck ab, indem ich mit Transparenz, Informationsvielfalt und fotografischer Qualität Entscheidungshilfe leiste.
Preise und Anfrage für Immobilienfotos
Die meisten Immobilienprofis bereiten ihre Bilder für die Präsentation im Internet auf, kommt hier eher das Querformat in Frage – schließlich haben unsere Bildschirme ebenfalls Querformat, und das Scrollen eines Bildes bis zu seinem unteren Rand verbietet sich von selbst.
Das Argument, dass mobile Geräte häufig im Hochformat benutzt werden, zieht hier nicht, denn mit einem einzigen Handgriff sind diese genausogut im quer zu nutzen. Denn es ist durchaus üblich, dass für ein zu kleines Querformatbild im Hochformat-Modus das Gerät einfach ins Querformat gedreht wird und die Anzeig nun viel größer und mit mehr Details erfolgt.
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In dieser Frage steckt ja wohl auch so ein bisschen der Vorwurf, dass heute doch jeder mit seinem Handy gute Bilder machen kann, statt mehr Aufwand für Immobilienfotos zu betreiben. Das stimmt zweifellos. Allerdings sind dafür immer einige Voraussetzungen gleichzeitig nötig.
Sie benötigen:
- gutes Licht, am besten Tageslicht
- einen festen Kamerastandpunkt
- eine professionelle Software zur Nachbearbeitung.
Und selbst dann unterscheiden sich die Ergebnisse noch immer erheblich vom Profibild. Weiterlesen …
Immobilienfotografie ist mehr, als nur das Ablichten von umbautem Raum. Mein Anspruch berücksichtigt immer zwei Aspekte.
- Eine Aufnahme muss alle wichtigen Informationen zum Objekt abbilden.
- Die Motive müssen so inszeniert sein, dass sie Emotionen wecken und dennoch Raum für eigene Interpretationen lassen. Dafür habe ich eine Checkliste entwickelt. Diese ist im Idealfall in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber umzusetzen. Möblierte Objekte müssen sich entpersonalisiert präsentieren – nur dann kann ein Interessent seine eigenen Vorstellungen verwirklicht sehen. Leere Objekte hingegen sollten idealerweise mit wenigen Accessoires angereichert werden, um eine mögliche Nutzung anzudeuten.
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