2026 ist es soweit: Irgendwann platzt die Blase der künstlich aufgehübschten Immobilienfotos. Wer weiter auf billige KI-Effekte für Immobilienbilder setzt, verliert nicht nur Mandate, sondern seinen Ruf. Das ist der erste von zwei Trends in der Immobilienfotografie 2026. Der Amerikanische Immobilienmarkt ist uns dabei wie immer ein gutes Stück voraus. Künstliche Foto-Intelligenz, die hierzulande immer noch für staunende Augen und kindliche Begeisterung sorgt, wird dort bereits seit dem vergangenen Jahr als minderwertig und geschäftsschädigend aussortiert. Der abwertende Begriff „AI Slop“ (zu deutsch KI-Schlotze) hat dort bereits einen festen Platz im kreativen Vokabular der Makler (und Fotografen).
Außerdem erobern 2026 spezifisch gestaltete Hochformat-Immobilienvideos eine neue Zielgruppe – und zwar jene, die mit Social Media erwachsen geworden sind und inzwischen voll im Leben stehen. Für sie wirken liebevoll produzierte epische Querformatvideos im Kino-Stil oder gar 3D-Rundgänge wie aus der Zeit gefallen. Sie dauern ihnen viel zu lang, sind viel zu unpersönlich, passen nicht zu ihrer Art Medien zu konsumieren und lassen sich nicht mit zwei Daumengesten teilen. Weiterlesen …
Hand aufs Herz: Wenn wir an die perfekte Immobilienpräsentation denken, haben wir meistens das „Sommer-Sonne-Sonnenschein“-Szenario im Kopf. Ein sattes Grün im Garten, die Fassade badet im goldenen Licht und die Poolbilder sehen aus wie aus einem Lifestyle-Magazin. Doch Sie brauchen Ihre Fotos jetzt – also müssen Sie Herausforderungen für die Immobilienfotografie im Winter angehen.
Statt satter Wiesen gibt es matschiges Braun, statt strahlendem Blau herrscht „50 Shades of Grey“ am Himmel, und die stolze Eiche im Vorgarten sieht eher aus wie eine Requisite aus einem Horrorfilm.
Klingt deprimierend? Muss es nicht! Immobilienfotografie im Winter ist zwar die Kür für jeden Makler, aber mit den richtigen Kniffen verwandeln Sie auch die tristeste Jahreszeit in ein echtes Verkaufsargument. Weiterlesen …

Selbst die beste Kamera und das schönste Licht können keine überzeugenden Bildergebnisse für eine erfolgreiche Immobilienvermarktung liefern, wenn störende Untensilien im Bild zu sehen sind. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Gegenstände Sie vor einem Fotoshooting unbedingt aus dem Motivbereich entfernen sollten, um Ihre Immobilie optimal zu präsentieren. Weiterlesen …
Leere Räume wirken auf Immobilienfotos oft wie eine billige Bürokaffeemaschine – funktional, aber langweilig. Genau hier kommt Virtual Staging ins Spiel. Diese digitale Methode verspricht, dass sich kahle Zimmer in wohnliche Wohlfühlorte verwandeln, ohne dass ein einziger Stuhl tatsächlich gerückt wird. Klingt nach Zauberei? Ist es auch ein bisschen – allerdings mit Bildmanipulation als Zauberstab. Weiterlesen …

Die stillen Verkaufsprofis in jedem Exposé heißen: Ordnung und Neutralität auf Immobilienfotos. Sie lenken den Blick auf Architektur, Grundriss und Ausstattung – nicht auf Dinge, die ablenken. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Räume ruhig, aufgeräumt und möglichst universell inszenieren. Das Ergebnis: klarere Fotos, mehr Klicks und eine bessere Vorstellungskraft bei Interessenten. In diesem Beitrag beschreibe ich nicht, was für Home Stager möglich sein sollte. Sondern, wie Klarheit und daraus folgend mehr Eleganz Einzug halten. Ich weiß aber auch, dass sich diese Maßnahmen insbesondere in bewohnten Objekten nicht vollständig umsetzen lassen werden. Meine Empfehlung: Nähern sie sich wenigstens an. Weiterlesen …