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Welche Dauer hat ein Immobilienshooting?

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 4. April 2013 - in: Fragen und Antworten

Je nach Objektgröße, Fotoformat und Bilderzahl veranschlage ich vor Ort  eine Arbeits-Dauer zwischen einer und sechs Stunden. Bei großen Objekten können es aber auch schon einmal 8 und mehr Stunden werden. Die Zeit verkürzt sich, wenn das Objekt optimal vorbereitet ist.

In der ersten halben Stunde unternehme ich mit dem Eigentümer oder dessen Vertreter einen Rundgang vor Ort, um zu bestimmen, welche Motive in Frage kommen. Dann baue ich die Ausrüstung auf und richte das Equipment ein. Und schließlich wird fotografiert. Noch vor Ort begutachte ich die Roh-Bilder am Bildschirm (meist am Notebook), um gegebenenfalls Korrekturen am Motiv gleich vornehmen zu können. Die Verarbeitung am Computer erfolgt dann bei mir im Studio. Im Standardfall liegen die fertigen Bilddateien innerhalb von bis zu drei Werktagen vor. Bei Expresslieferung ist die Bereitstellung bereits am nächsten Tag möglich.

Sie wollen wissen, ob das auch sofort geht? Klare Antwort: Ja – aber nicht mit mir. Wer mit einfacher Ausrüstung aus der Hüfte schießt spart gewiss Zeit, doch geht das Ergebnis immer zu Lasten aller anderen Beteiligten. Bilder müssen intensiver nachbearbeitet werden und sind im Regelfall dann bei weitem nicht so aussagekräftig wie professionelle Aufnahmen.

Ich investiere lieber am Anfang etwas mehr Zeit und liefere dann am Ende ein Ergebnis, das den besten Zugang zum Objekt liefert und dessen Qualitäten wirkungsvoll präsentiert.

Kaufinteressenten stehen zunehmend unter Zeitdruck, dennoch wollen Entscheidungen wohl überlegt sein. Ich nehme ihnen etwas von diesem Druck ab, indem ich mit Transparenz, Informationsvielfalt und fotografischer Qualität Entscheidungshilfe leiste.

 

Fotografieren Sie im Hoch- oder im Querformat?

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 4. April 2013 - in: Fragen und Antworten

Da die meisten Bilder für die Präsentation im Internet aufbereitet werden, kommt hier eher das Querformat in Frage – schließlich haben unsere Bildschirme ebenfalls Querformat, und das Scrollen eines Bildes bis zu seinem unteren Rand verbietet sich von selbst.

Hinzu kommt, dass unser natürliches Sichtfeld ebenfalls im Breitformat angelegt ist, da unsere Augen nebeneinander liegen. Bei einem Erwachsenen beträgt der Blickwinkel etwa 180° in der Breite und 130° in der Höhe. Das entspricht fast dem für professionelle Kameras üblichen Bildformat von 3:2. Insofern kommt dieses Querformat unseren Sehgewohnheiten am nächsten.

Es gibt natürlich Ausnahmen. Treppenaufgänge, lange Flure und schlanke Fassaden lichten wir natürlich auch im Hochformat ab. Genauso gibt es auch mal Bilder die quadratisch oder panoramisch werden.

Und letztlich kommt es auf die weitere Verwendung des Bildmaterials an. Für Fotobücher favorisieren wir großflächige Querformate, vielleicht auch kombiniert mit Details im Hochformat. Für die Werbung ist jedes Format denkbar.

 

Ist der Aufwand in hochwertige Fotos gerechtfertigt?

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 4. April 2013 - in: Fragen und Antworten

In dieser Frage steckt ja wohl auch so ein bisschen der Vorwurf, dass heute doch jeder mit seinem Handy gute Bilder machen kann. Das stimmt zweifellos. Allerdings sind dafür immer einige Voraussetzungen gleichzeitig nötig.

Sie benötigen gutes Licht, am besten Tageslicht. Sie benötigen einen festen Kamerastandpunkt. Sie benötigen eine professionelle Software zur Nachbearbeitung. Und selbst dann unterscheiden sich die Ergebnisse noch immer erheblich vom Profibild.

Handys und Kompaktkameras haben das gleiche Problem: Ihre Objektive sind für diesen Einsatz nur von mangelhafter Qualität. Diese Geräte sind ideal für Schnappschüsse. Außerdem gilt in diesem Bereich die Faustregel: je größer die Frontlinse, um so besser das Ergebnis. Weshalb? Weil durch die größere Frontöffnung mehr Licht eingefangen werden kann. Und mehr Licht sorgt für bessere Bilder. Und nun vergleichen Sie mal die winzige Objektivöffnung ihres Smartphones (zum Beispiel iPhone5) mit der Frontlinse an einer professionellen Digitalkamera (70mm Frontlinse und FX- Sensor). Unter Berücksichtigung der Sensorgrößen hat die Profikamera etwa fünf mal mehr Potenzial – sie kann vorhandenes Licht also bis zu fünf mal besser ausnutzen. Das kommt der Bildqualität zugute.

Doch da selbst die Profikameras bei schlechtem Licht an ihre Grenzen stoßen, beleuchten wir viele Szenen zusätzlich mit Kunstlicht- oder einer Blitzanlage. Und hier wiederum sorgen wir durch die Bestimmung der korrekten Menge, Intensität und Farbe des Lichts für einen realistischen Bildeindruck.

Bei einfachen Geräten, machen die verbauten Glas- oder Kunststofflinsen dem Fotografen das Leben nicht gerade einfach. Die Optik in einem Profi-Objektiv ist ihnen deutlich überlegen. Hochwertiges, mehrfach vergütetes Glas, das interne Reflexionen verhindert, sorgt für  die bestmögliche Bilddarstellung. Insbesondere unter den schwierigen Lichtbedingungen in Innenräumen, wenn hellstrahlende Fensterflächen auf unterbelichtete Einrichtungsgegenstände treffen, verhindern sie zuverlässig Geisterlichter und Überstrahlungen.

Ein wichtiger Aspekt ist die stabile und exakte Ausrichtung der Kamera. Stabilität ist wichtig, um gestochen scharfe Bilder (also nicht verwackelte) zu erreichen.  Ein gutes Stativ ist also die wichtigste Voraussetzung. Zur Justage des Bildausschnittes ist viel Feingefühl erforderlich, um eine lot- und waagerechte Aufnahme zu erreichen. Wir arbeiten hier mit einem speziellen Getriebeneiger, der feinfühlig Korrekturen zulässt.

Was die Größe der Bilder betrifft, ist es zwar richtig, dass für eine großzügige Internetpräsentation (0,7 Megapixel) nur zwischen drei und sechs Prozent der mit einer professionellen Kamera (12 – 24 Megapixel) einfangenen Pixel benötigt werden. Dennoch sind Bilder mit mehr Informationen wichtig für größere Bildformate (Drucke, Bücher, Werbung) und sie bieten zuverlässig viel Spielraum für die professionelle Nachbearbeitung.

Wir lassen keinen Zweifel zu: Das Ergebnis muss immer eine hochwertige Aufnahme des jeweiligen Objektes sein. Und das lässt sich nur mit Fachkenntnis und deutlich größerem technischen Aufwand bewerkstelligen.

 

Immobilienfotos mit Stil – Weniger ist mehr

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 2. April 2013 - in: In eigener Sache

Für uns ist Immobilienfotografie mehr als nur das Ablichten von umbautem Raum. Unser Anspruch berücksichtigt immer zwei Aspekte. Erstens: Eine Aufnahme muss alle wichtigen Informationen zum Objekt abbilden. Zweitens: Die Motive müssen so inszeniert sein, dass sie Emotionen wecken und dennoch Raum für eigene Interpretationen lassen.

Der zweite Aspekt ist nur in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber umzusetzen. Möblierte Objekte müssen entpersonalisiert werden. Nur dann kann ein Interessent seine eigenen Vorstellungen verwirklicht sehen. Leere Objekte hingegen müssen mit wenigen Accessoires angereichert werden, um eine mögliche Nutzung anzudeuten.

Zugegeben, das ist kein leichtes Vorhaben. Aber wir haben die wichtigsten Tipps in einer Checkliste zusammengefasst. Diese Liste eignet sich übrigens auch dazu, ein Objekt für die Besichtigung durch Interessenten vor Ort vorzubereiten. Viele dieser Aufgaben kann ein Auftraggeber selbst in Angriff nehmen. In einigen Fällen ist fremde Hilfe erforderlich. Wir empfehlen jedoch, den Service von professionellen Homestagern in Anspruch zu nehmen. Die setzen ein Objekt schnell und eindrucksvoll in Szene.

 

Start für neuen Service: Immobilienfotografie

Oliver M. Zielinski Oliver M. Zielinski - 2. April 2013 - in: In eigener Sache

Heute startet PrimePhoto mit einem neuen Service. Immobilienfotografie war schon seit der Gründung von PrimePhoto Bestandteil des Leistungsumfangs und wird jetzt erheblich professionalisiert.

PrimePhoto ist ein wichtiges Geschäftsfeld der PR-Agentur Z MEDIA und befasste sich bislang mit jeglichen Fotoarbeiten im Auftrag der Kunden. Der Agenturinhaber Oliver M. Zielinski ist seit über 30 Jahren beruflich auch als Fotograf unterwegs. Mit seinem großen Erfahrungsschatz – unter anderem als Pressefotograf – steuert er erheblich zum Erfolg von PrimePhoto bei. Das Profil von Z MEDIA hat sich in der jüngsten Vergangenheit stark weiterentwickelt. So ist es auch an der Zeit, fotografisch neue Wege zu gehen.

Das Ergebnis ist PrimePhoto – Immobilienfotografie. Für Immobilienunternehmen, Makler und Baufirmen fotografieren wir seit langem Wohnviertel, Häuser, Wohnungen – manchmal für die Dokumentation, manchmal für die Werbung. Insofern kennen wir uns in diesem Metier sehr gut aus.

Zielgruppe: Immobilienvermarkter

Wir haben eine klar definierte Kundengruppe und werden ihr helfen, ihre Immobilien wirkungsvoll für die Vermarktung zu inszenieren:

  • Immobilienmakler, die im Auftrag ihrer Kunden Häuser verkaufen,
  • Bauunternehmen, die ihre Bauwerke dokumentieren,
  • Architekten, die ihre Projekte nach Abschluss präsentieren,
  • Bauherren, die ihre Immobilien veräußern,
  • Hotellerie- und Gastgewerbe, die ihre Einrichtung vermarkten.